Als Diplom-Psychologin, Coach, Mediatorin und Facilitator biete ich Unternehmen die Methode der Restorative Circles (Restorative Circles nach Dominic Barter) an – ein hochwirksames Verfahren, um Konflikte nicht nur zu lösen, sondern als Lernchance für Teams und Organisationen zu nutzen.
 

Was sind Restorative Circles?

Restorative Circles sind ein strukturiertes, dialogorientiertes Verfahren, das Menschen in Konflikten zusammenbringt, um:

  • gegenseitiges Verstehen zu fördern
  • Verantwortung für die Auswirkungen von Handlungen zu klären
  • gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln
  • Beziehungen zu stärken oder wiederherzustellen

Der Prozess findet in drei Phasen statt: Vorbereitung – Kreis – Nachbereitung. Dabei ist jede Stimme gleichwertig, und der Fokus liegt nicht primär auf Schuld oder Recht, sondern auf den Bedürfnissen, Wirkungen und der Wiederherstellung von Zusammenarbeit.
 

Restorative Circles kommen ohne externe Mediator*innen aus

Ein entscheidender Unterschied zur klassischen Mediation ist, dass Restorative Circles keine externe Konfliktmoderation benötigen.
Nach einer entsprechenden Ausbildung können Mitglieder der Organisation selbst Kreise facilitieren. Das schafft:

  • Unabhängigkeit von externen Expert*innen
  • Schnellere Reaktionszeiten, wenn Konflikte auftreten
  • Interne Kompetenzentwicklung im Umgang mit schwierigen Situationen
  • Nachhaltige Verankerung einer konstruktiven Konfliktkultur

Organisationen profitieren so nicht nur von der Lösung einzelner Konflikte, sondern von einer dauerhaften Stärkung ihrer internen Strukturen und Fähigkeiten. Restorative Circles werden zu einem lernbaren, wiederholbaren und kulturell wirksamen Werkzeug, das Teams langfristig resilienter macht.